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fanzine
banner spacer fanzine zu politischen Themen & wissenschaftlichen Erkenntnissen:
Sammlung von Beiträgen zum Thema Mobilität, Luftschadstoffe, Erdöl ect.
tempo30
Tempo 30
Echte Verkehrsberuhigungsmassnahmen erfordern ein bisschen mehr als ein paar Pinselstriche.
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impressionen
Autofreie Siedlung:
Nur wenige Orte in der Schweiz sind gänzlich vom verbrennungs-motorsierten Individual-Verkehr befreit:
Impressionen aus Rasa:

Rasa, Ticino.
Autofreie Siedlung, schweres Gepäck wird mit dem Velowagen transportiert.

gemuesegarten
Der Gemüsegarten
vor dem Haus. Und vor allem: endlich Ruhe – frei von Motorenlärm.

autofrei
ZWAEG THEMA
Nur wenige Orte in der Schweiz sind autofrei: Mürren (Berner Alpen), Rasa (Tessin, Centovalli), oder Zermatt:
eine unvollständige Sammlung findet sich hier

http://www.mila.ch/autofrei/orte.html
Das Problem ist, dass einige dieser Orte vor allem eher biedere tourismus-gebiete sind.
gerade im tessin sollte es jedoch orte geben, die weniger resort-charakter haben.
http://www.clubderautofreien.ch/
Der Club der autofreien nimmt sich dem Thema an. Unter anderem mit einem blog
http://blog.autolos.com/


lebensstil
ZWAEG THEMA
Der Begriff Nachhaltigkeit scheint auch Trendgänger zu begeistern: So taucht der Begriff Lohas "Lifestyle of Health and Sustainability" auf. Es geht vor allem, um die Vorstellung von nachhaltigen Konsum und von Persönlichkeiten, die nachhaltige unternehmerische Projekte verfolgen.
Insgesamt muss man das nicht verurteilen, das ganze ist zwar Recht Marketing-lastig – aber gerade hier ist Kommunikation wichtig: je mehr Unternehmen in diesem Bereich wachsen, desto grösser wird das Potential zur Reform von Rahmenbedingungen und der Gesetzgebung zugunsten einem besseren Schutz öffentlicher Güter wie z B. Luft, aber auch Eigentum wie zum Beispiel die persönliche Gesundheit.
http://www.lohas.de/


REACH
REACH, die EU-Chemikalienverordnung, startet in die nächste Runde: Die Vorregistrierung hat begonnen. REACH führt für alle Chemikalien, die in der EU auf dem Markt sind, eine Registrierungspflicht ein. Hersteller und Importeure von Chemikalien müssen diese bei der
Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) melden und deren Risiken für Mensch und
Umwelt bewerten.
http://www.reach-info.de/

luft
ZWAEG THEMA
Autoabgase als Scharfmacher von Pollenkörnern (FAZ.net)
(...) Seit Jahrzehnten nimmt die Zahl allergischer Erkrankungen wie Heuschnupfen und Asthma zu. (...)
Im Labor haben die Forscher die Nitrierung von Proteinen genauer studiert. Sie leiteten dazu Stickoxyde und Ozon zum Beispiel über einen Extrakt aus Birkenpollen. Dabei beobachteten sie, daß schon eine geringe Zunahme des "Smogs" die Nitrierung deutlich ansteigen ließ. In Pollenextrakt, den man an einem verkehrsreichen Platz in München deponiert hatte, waren nach zwei Wochen bis zu zehn Prozent des Proteins nitriert. Für Pöschl zeigen die neuen Befunde, daß größere Anstrengungen nötig sind, die Emission von Stickoxyden zu verringern.

Diesel-Euro IV-Abgase besonders schädlich: lungengängiger Feinstaub.
"Wissenschaftler vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft und vom Institut für Neurobiologie and Molekulare Medizin in Rom haben das jetzt erstmals für Dieselmotoren nachgewiesen, die der EuroIV-Abgasnorm genügen. Sie liefern damit auch einen weiteren Beleg für die Gefährlichkeit von Feinstaub. Gesundheitsschädlicher sind die fünf bis 20 Nanometer großen Partikel nicht nur, weil sie tiefer in die Lunge eindringen, sondern auch weil ihre Oberfläche reaktiver ist und Zellmembranen daher leichter angreifen. (Environmental Science and Technology, 25. Januar 2008)
max planck-gesellschaft
1. Dieser interessante Artikel sollte aber nicht von wesentlichen Fakten ablenken: die Verwendung von Diesel als Treibstoff ist weit problematischer als Benzin und sollte auf keinen Fall gefördert werden. 2. Taugliche Filtertechnik existiert, darum sollten taugliche Filtermodelle vorgschrieben werden – die Euro-Normen sind an tauglichen Filterparametern auszurichten.
Nachtrag: Die Filter der Euro IV-Norm vergrössern den Ausstoss von giftigen Stickoxiden. Dieses Gas ist sehr reaktiv und geht mit kommunem Staub Verbindungen ein, die sehr schädlich für den menschlichen Organismus sind. Wenn schon, dann müsten Partikelfilter zusätzlich mit Stickstoffdioxid-Filter vorgeschrieben sein. Das Problem der lungengängigen Russpartikel bleibt aber weiterhin ungelöst.


Japans Autoindustrie entschädigt Luftverschmutzungs-Opfer:
Dieses Urteil ist ein Markstein im Kampf gegen die Luftverschmutzung: Toyota, Nissan, Nissan Diesel, Hino, Mitshubishi, Isuzu und Mazda werden 520 Kläger mit umgerechnet 7,4 Millionen Euro entschädigen. Weitere 20,4 Millionen Euro fliessen in ein Programm für medzinische Hilfe für Asthmatiker.
www.lemonde.fr (français)
Im März 2008 ist eine Klage eines Berner Asthmatikers angenommen worden. Ein erster Erfolg der Kampage "Recht auf gute Luft" von Greenpeace.

Massive Zunahme von Allergien: Diesel-Feinstaub macht Blütenpollen allergen.
Immunologische Studien zeigen, dass nitrierte Proteine besonders starke Reaktionen des menschlichen Immunsystems hervorrufen. Durch das Einatmen von Nitroproteinen können demnach allergische Symptome, also eine Überreaktionen der körpereigenen Abwehrkräfte, ausgelöst oder verstärkt werden. Erste Ergebnisse gezielter biochemischer Experimente bestätigen diese Vermutung. Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis haben in den vergangenen Jahren auffallend zugenommen.
3sat nano
Wesentlich ist, dass eine massive Zunahme von Allergien verzeichnet wird, die ziemlich eindeutig mit der Zunahme von Diesel-betriebenen PKW's zusammenhängt, inkl. unzureichender Filtertechnik.

Weniger Rauch, dafür mehr Sonntagsbraten

Mit einer vorbildlichen Kampagne hat der Kanton Tessin
das Rauchen aus den öffentlichen Räumen erfolgreich verbannt. Die Tessiner Familien atmen auf, denn bisher fuhren sie nach Italien,
um auswärts rauchfrei essen zu können
www.senzafumo.ch (italiano)
Ab Juli wird es auch in Genf
ein Rauchverbot in Restaurants geben. Zürich hinkt der Entwicklung wiedereinmal hinterher.

diverses

Erdöl und Privatarmeen
Die Privatwirtschaft
und ihr Einfluss auf Krieg und Frieden

"Die Schweiz ist vom globalen Erdölkreislauf keineswegs isloliert. Wir importierten im Jahre 2004 rund 52 Millionen Fass raffiniertes Erdöl zu 159 Liter und 36 Millionen Fass Rohöhl. Wo das raffinierte Erdöl ursprünglich gefördert wurde, ist schwierig zu eruieren. Das Rohöl kam im Jahre 2004 aus Libyen (41% oder 15 Millionen Fass), Nigeria (31% oder 11 Milliobnen Fass), Algerien (9% oder 3,5 Millionen Fass), Grossbritannien (4% oder 1,5 Millionen Fass) und Norwegen (3% oder 730 "Schweizer Soldat, 1. 6. 2006
http://www.danieleganser.ch/

Mit dem Velo zur Arbeit:
Massnahmen und Rahmenbedingungen
zur Förderung des Veloverkehrs in der Arbeitswelt: Was Arbeitgeber / Institutionen konkret tun können:
Gedeckte Velostände, Dusch- und Umziehmöglichkeiten.
www.provelo.org (français)

Wir müssen uns eine Zukunft ohne Autos vorstellen können

Der Publizist James Kunstler hat vor dem californischen Commonwealth Club einen Rede gehalten, in der er die Perspektiven einer weitgehend autofreien Gesellschaft aufzeigt.
www.alternet.org (english)

Zwangsarbeit auf Staatskosten?

Die neuen, alten Erfindungen der sogennanten "INMS - Initiative für soziale Marktwirtschaft" und die nähe der Ideen der Arbeitgeber zu Nationalsozialistischen Kampagnen aus den dreissiger Jahren.
http://insmwatchblog.wordpress.com/ (deutsch)

 

 


mehrsprachig
ZWAEG SPEZIAL
(mixed langagues)
Cytotoxicity and inflammatory potential of soot particles of low-emission diesel engines.
"We evaluated, in vitro, the inflammatory and cytotoxic potential of soot particles from current low-emission (Euro IV) diesel engines toward human peripheral blood monocyte-derived macrophage cells. The result is surprising. At the same mass concentration, soot particles produced under low-emission conditions exhibit a much higher toxic and inflammatory potential than particles from an old diesel engine operating under black smoke conditions. This effect is assigned to the defective surface structure of Euro IV diesel soot, rendering it highly active. Our findings indicate that the reduction of soot emission in terms of mass does not automatically lead to a reduction of the toxic effects toward humans when the structure and functionality of the soot is changed, and thereby the biological accessibility and inflammatory potential of soot is increased."
www.mpg.de

L'auto japonaise dédommage des victimes de la pollution
"Les marques concernées, toutes japonaises, sont Toyota, Nissan, Nissan Diesel, Hino, Mitsubishi, Isuzu et Mazda. Ils ont accepté de régler à 520 plaignants la somme de 1,2 milliard de yens (7,4 millions d'euros). Ces sociétés consacreront également 3,3 milliards de yens (20,4 millions d'euros) à un programme d'aide médicale pour les asthmatiques de Tokyo."
le monde

Krebsgefahr in Städten: "
Benzol, Dieselruß und PAH sind allesamt krebserregend. (...)
Jede zusätzliche Belastung durch diese Stoffe erhöht die Wahrscheinlichkeit, Jahre später an Krebs zu erkranken."

Krebs durch Diesel

Comment encourager la bicyclette au travail?
En aménageant un espace de stationnement de qualité, on commence à donner aux cyclistes un statut "officiel" : fini le vélo attaché à la sauvette entre deux poubelles ou à la grille du bâtiment. D’autres mesures peuvent contribuer à améliorer l’image des travailleurs cyclistes et leur permettre ainsi de devenir plus nombreux (et donc d’occuper moins de places de stationnement auto). (...)
pro velo

We Must Imagine a Future Without Cars
By James Howard Kunstler
"(...) We're still blindly following that path into a dangerous future, lost in dark raptures of infotainment, diverted by inane preoccupations with sex and celebrity, made frantic by incessant motoring.
    The coming age of energy scarcity will change everything about how we live in this country. It will ignite more desperate contests between nations for the remaining oil and natural gas around the world. It will alter the fundamental terms of industrial economies. It will ramify and amplify many of the problems presented by climate change. It will require us to behave differently.(...)"
http://www.alternet.org
( James Howard Kunstler' recent speech to the Commonwealth Club of California. )


Meno fumo e piu arrosto
(...) Infatti sviluppa un concetto di presunta lesa libertà del fumatore (30% dei cittadini) ed ignora completamente la libertà del non fumatore (70%), di non essere infine discriminato. Infatti oggi, a ben vedere, è il non fumatore a « subire » prepotentemente la tracotanza del fumatore che nel 90% dei casi è perlomeno anche un tantino maleducato. E lo è pure lui il buon Nano (quel vaffan…, poteva risparmiarselo). È ampiamente dimostrato infatti che il fumo delle sigarette è dannoso per la salute di chi si prende la « libertà » di fumare e malauguratamente anche di chi non fuma ma è però costretto, stante l’attuale situazione, a subirne le conseguenze. È anche assodato che il numero dei giovani che iniziano a fumare è in crescendo (40% del totale dei fumatori) ed in maggior misura fra le ragazze minorenni. Ci sono quindi buoni motivi per preoccuparsene seriamente e porvi finalmente rimedio, con una legge che vieti il fumo perlomeno nei locali pubblici.(...)


http://www.senzafumo.ch/


VOM INSM WATCHBLOG
(...) woher der INSM-Slogan Sozial ist, was Arbeit schafft ursprünglich kommt: Slogan aus der Nazizeit von Hitlers Wegbereiter Alfred Hugenberg:
Der Nationalist warb im Februar 1933 in Zeitungsanzeigen für seine Kampffront mit der Parole: “Sozial ist, wer Arbeit schafft.” Diese Ähnlichkeit schlüsselte der Vorsitzende der Geschichtswerkstatt München-Neuhausen, Günther Baumann, in einem taz-Gespräch auf.
Dies wiederum passt doch geradezu hervorragend zu der Neigung des Arbeitgeber- Lagers, das die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ja vertritt, auch heute wieder Zwangsarbeiter auf Staatskosten zu fordern.(...)
http://insmwatchblog.wordpress.com/



links &
EMPFOHLENE BLOGS

Einer der besten Blogs ist:
http://www.kyriacou.ch/
Blog-News Politik
http://www.politblogs.ch
US-Amerikanisches Portal
http://www.alternet.org/
Deutscher Watchblog
http://insmwatchblog.wordpress.com

US-Politik
http://www.huffingtonpost.com/
Beste Satire-Sendung zur US-Poltik
http://www.thedailyshow.com/
Diskussionsforen
http://www.ignoranz.ch
http://www.polittalk.ch/forum/
Partner-Projekt (in Entwicklung)
http://www.zwaeg.net/

zwaeg

zwaegvid

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mobilität

LKW'S AUF SCHIENE VERLAGERN!

Ausgerechnet jetzt fordert die Lastwagenlobby ASTAG die Senkung der Dieselsteuern [1]. Dabei ist der Dieselfeinstaub erwiesenermassen höchst gesundheitsschädlich [2] (siehe auch Bericht Max-Planck-Gesellschaft 2. Spalte). Präsident der ASTAG ist SVP-Vize-Präsident Adrian Amstutz. Herr Amstutz, wie lange gedenken Sie noch die Schweizer Bevölkerung gesundheitlich zu schädigen? Des weiteren beabsichtigen die FDP, SVP und CVP, die von der Alpeninitiative vorgegeben Verlagerungsziele nochmals zu verschieben. Dieses Verhalten ist unhaltbar.
[1] NZZ, Cash
[2] Max Planck-Gesellschaft

Neuster Steich: Bundesrat Merz (FDP) will die Euro3 Norm-Lastwagen, (Dreckschleudern) entgegen dem planmässigen Vorgehen noch während längerer Zeit zum günstigsten Tarif fahren lassen, statt jetzt jene die Investitionen in schadstoffarme Laster getätigt haben zu belohnen. TagesAnzeiger [1] drs [2]

Gesellschaft

1848-2008 Zum Jubiläum des Schweizerischen Bundesstaates
Die wesentlichen Grundzüge unserer Gesetzgebung stammen aus der vorindustriellen Zeit. Lücken wurden zu Beginn des letzten Jahrhunderts im Bereich Gewässerschutz ausgebessert. Der verbrennungs-motorisierte Verkehr geniesst jedoch weiterhin einen nahezu rechtsfreien Raum. So zum Beispiel das Privilieg zu jeder Tages und Nachtzeit Lärm zu machen oder ohne Kamin verschmutzte Luft jederzeit und überall freizusetzen.

Architektur & Städteplanung

Die einseitige Ausrichtung der Siedlungsentwicklung auf den verbrennungsmotorisierten Verkehr erweist sich in vieler Hinsicht als Klumpfuss. Die von Corbusier und anderen Modernisten propagierte Trennung von Arbeit und Wohnraum muss überdacht werden. Das Bedürnis nach einer 'wesensgerechten' Umwelt und das Ende der billigen Treibstoffe rufen nach einer weiseren Siedlungsplanung und nach Bauherren und Immobilien-Entwicklern mit Sinn für Nachhaltigkeit. Auf politischer Ebene ist sicher die Reform der Bau- und Zonen Regelwerke im Sinne von Dr. Ursula Koch (Zürich) anzustreben. Unternehmer sind gefordert vermehrt die verschiedenen Bedürfnisse aller menschlichen Anspruchsgruppen zu integrieren.


invest

ZWAEG INVEST
Gibt es Unternehmen die tatsächlich nachhaltig arbeiten: ein paar gute beispiele.
Noch in Recherche zB. bei:
http://www.epea.com
oekonews.at

erneuerbarer Energien : welche Unternehmen gibt es? kleine sammlung

Noch in Recherche:
Foren:
finanzen.net

wallstreet-online.de


berufliche Vorsorge:
Gibt es Pensionkassen mit nachhaltiger Ausrichtung? Beispiele (zB. Nest)
http://www.nest-info.ch/

Banken: Die Alternative Bank, Portrait
http://www.abs.ch/frame.htm





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